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Anglernews - Fischereipolitik

Wassergeschichten

Korrektion der Rhône, Wasserqualität, ökomorphologischer Zustand der Schweizer Gewässer: Diese Themen beschäftigten die eidgenössischen Räte und diverse Fachämter der Bundesverwaltung.

22 Prozent aller Schweizer Bäche und Flüsse, rund 14 000 km, sind in einem schlechten Zustand und dringend sanierungsbedürftig.

01.02.10 | Die Korrektion der Rhône in den Kantonen Wallis und Waadt kann an die Hand genommen werden: Die eidgenössischen Räte haben den für die Realisierung der ersten Bauetappe benötigten Bundesbeitrag von 169 Millionen Franken bewilligt. Diese erste Projektphase soll im Jahr 2014 beendet werden.

Das zunächst heftig umstrittene, im Lauf der Projektierungsphase schrittweise optimierte Grossvorhaben erstreckt sich über 30 Jahre. Man rechnet mit Gesamtkosten von 1,6 Milliarden Franken, an denen sich die betroffenen Kantone ebenfalls beteiligen. Ziel dieser dritten Korrektion ist ein verbesserter Hochwasserschutz, der auch den Anforderungen des modernen, naturnahen Wasserbaus entspricht. Das Engagement des Walliser Fischereiverbands und anderer Umweltschutzorganisationen zugunsten einer grösstmöglichen Umweltverträglichkeit der Eingriffe hat sich jedenfalls gelohnt.

 

Wie vor 100 Jahren

 

Das Trink- und Seewasser hat sich laut Angaben der Bundesämter für Landwirtschaft, Umwelt und Gesundheit in den letzten Jahren weiter verbessert und weist heute die gleiche Qualität auf wie vor einem Jahrhundert. Vorab in den Mittellandseen der Kantone Luzern und Aargau wurden erhebliche Qualitätsfortschritte erzielt. Deren Phosphorgehalt konnte signifikant reduziert werden. Auch die Wasserqualität in Bächen erfuhr dank einer Reduktion der in der Landwirtschaft verwendeten Pestizide eine Verbesserung.

 

Der Bund unterstützt insgesamt 31 Massnahmenprojekte zur Minderung von unerwünschten Stoffen im Trinkwasser und in Oberflächengewässern u. a. durch geeignete Fruchtfolgen, bodenschonende Anbaumethoden sowie das Anlegen von Grünland, Wiesen und Weihern als Lebensräume für Kleinlebewesen. Auf diese Weise können Nitratverluste und Phosphorabschwemmungen verhindert und die Belastung der Gewässer mit Pestiziden auf ein Minimum gesenkt werden.

 

Kein Durchgang für Fische 

 

An den schweizerischen Fliessgewässern gibt es 101 000 künstliche Abstürze und Bauwerke von mehr als 50 cm Höhe, welche die freie Fischwanderung behindern.  Rund die Hälfte davon befinden sich in den 10 800 km Bachläufen, deren Revitalisierungsbedarf als ausgewiesen gilt. Sie bedürfen einer Sanierung. Dies geht aus dem soeben publizierten Report «Strukturen der Fliessgewässer in der Schweiz» (BAFU-Dokumentation 26/09; www.bafu.admin.ch/publikationen) hervor.

 

Der Bericht basiert auf der einheitlichen Erhebung des Gewässerstrukturzustands in 24 Kantonen. Dabei wurden knapp 29 000 Gewässerkilometer erfasst. Die Ergebnisse wurden anschliessend auf das gesamtschweizerische Fliessgewässernetz von rund 65 000 km Länge hochgerechnet. Davon sind 54 % (35 000 km) noch natürlich oder naturnah und 16 000 km wenig beeinträchtigt. Rund 7000 km sind stark beeinträchtigt, 3000 km sogar naturfremd und 4000 km eingedolt.

 

Je nach Region gibt es erhebliche Unterschiede. So sind im Mittelland 38 Prozent der Fliessgewässer in einem schlechten Zustand, im Jura 36 Prozent und in den Alpen erfreulich tiefe 15 Prozent. Umso trauriger, wenn solche intakten Gewässer kein Wasser führen, weil sie für die Stromproduktion gefasst werden.

 

Autor: hub

 

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1 KOMMENTARE


atanas
  durch das erfassen jegliche naturbäche wird langsam alles künstlich und trostloss,das heist die heimische bachforele hat keine natubäche mehr.darum frage ich mich warum wir in der schweiz nicht der regenbogen forele eine schanz geben sich in der gewesser einzusiedeln in denen es für andere forellen e keine hofnung gibt.die regenbogenfor.ist seit ca.150 jahren in der schweiz und wird noch als nicht heimisch angesehen WARUM????im gegensatz ist der kormoran vor etwa 30 jahren hierher gekommen und wird geschützt wie eine edelweiss blumme was machen wir fischer falsch und die vogelschüer richtig??meiner meinung nach sind die F. vereine alle nur für sich es herscht keine einigung unter der vereinen, den was in letzte zeit mi den neuen regelungen da auf uns zugekommen ist versteht kein mensch,komst du dier vor wie ein schwerverbrecher wen du ein fisch wieder frei lässt,ich schon den es könnte es ja jemand von den ...... gesehen haben,darum müssen jetzt die F. verine endlich aufwachen und auf kantonale und bundesebene druck machen sonst ist es bald mit dem petri heil vorbei.
danke
 

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