25.02.10 | Über 200 Schweizer und ausländische Aussteller haben sich an der «Fischen Jagen Schiessen» auf dem Messegelände der BEA bern expo AG beteiligt. Die Organisatoren waren mit dem Besucheraufmarsch sehr zufrieden. Insgesamt kamen 4 Prozent mehr Besucher an die Messe als 2008, trotz Krise…
Ein klarer Publikumsmagnet war Europas grösstes mobiles Aquarium – 12 Meter lang und je 2,5 Meter hoch und tief – besetzt war es mit den typischen Fischarten der Berner Aare: Forellen, Äschen, Barben und Nasen sowie Seesaiblingen. Die prächtigen Exemplare lieferte das Berner Fischerei-Inspektorat, das teils Muttertiere aus seinen Fischzuchten, teils extra gefangene Exemplare aus der Aare zur Verfügung stellte. Organisiert wurde das Herzstück der Ausstellung vom Schweizer Fischerei-Verband, der parallel dazu das Lehrrmittel «Fische in Not» veröffentlichte und Klassenführungen mit einem erfahrenen Pädagogen anbot: Ein Angebot, das rege genutzt wurde und wohl auch nachhaltige Wirkung zeitigen wird.
Einen weiteren und ästhetisch einmaligen Einblick in die Unterwasserwelt bot die Sonderschau «Fischwelt Schweiz» mit den faszinierenden Aufnahmen des mehrfach international ausgezeichneten Naturfotografen Michel Roggo aus Freiburg.
Mehr als 200 Messestände boten dem Fachpublikum die Qual der Wahl und mehr als genug Information über aktuelle Produkte und Trends. Der obligate reizvolle Messerabatt verführte auch zu etlichen «nicht budgetierten» Einkäufen.
Am «Petri-Heil»-Stand herrschte erfreulicher Hochbetrieb. Über die zahlreichen Kontakte und Gespräche mit unseren Leserinnen und Lesern haben wir uns sehr gefreut. Wir haben «Auge in Auge» viel Lob und gute Wünsche entgegen genommen. Zudem konnten wir etliche Neu-Abonnenten gewinnen. Das verleiht uns Flügel (respektive eher Flossen!) für die Zukunft!
Der Schweizerische Fischereiverband führte am 21. Februar eine öffentliche Fachtagung durch, die die fischereipolitische Zukunft nach dem Rückzug der Gewässerschutzinitiative zugunsten des parlamentarischen Gegenvorschlags thematisierte. Unter dem Titel «Gewässerschutz: wie weiter? Bund, Kantone, Wirtschaft und Fischer sind gefordert!» diskutierten namhafte Vertreter aus Behörden, Politik und Wirtschaft, insbesondere Axpo-Chef Heinz Karrer, der sich – nicht ganz überraschend – geschickt verkaufte. Über diese gewichtige und spannende Tagung berichten wir ausführlich im «Petri-Heil» Nr. 4/2010. Auch die glücklichen Gewinner unseres grossen Messe-Wettbewerbs finden Sie in der Aprilausgabe, die am 26. März erscheint.
1 KOMMENTARE
fast alle händler haben dieselben marken, und versuchen sich jeweils um einen stutz zu unterbieten, oder machen auf grossausverkauf mit wühlkisten. die ersten messen hatten noch viel mehr ausländische anbieter, die vielfalt war grösser. ich war bisher an jeder messe und sehe, wie viele aussteller verschwinden und nicht mehr kommen. der gleiche trend herrscht in friedrichshafen.
andereseits verlangen die messeplatz-vermieter standpreise, die jenseits von gut und böse sind, besonders für kleinere fischereiartikelhändler, die müssen fast mit wühlkisten und roten preisen kommen, um wenigstens die standmiete etwas zu amortisieren.
fischersäm
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