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Anglernews, Fischen Schweiz - Tierschutz-Skandal

Gericht entscheidet vernünftig im Tierschutz-Fall am Zürichsee

Patrick Giger aus Horgen wurde heute vom Bezirksgericht Horgen vollumfänglich freigesprochen. Wie in «Petri-Heil» Nr. 2/2010 bereits dargelegt, wurde er nach der Publikation eines Fangberichts angezeigt und auf Betreiben des Zürcher Tierschutzanwalts Antoine Goetschel wegen Verstoss gegen Tierschutzgesetz und –verordnung angeklagt.

02.02.10 | Zum öffentlichen Gerichtstermin erschienen über 70 Personen, vor allem Fischer, aber auch etliche Journalisten und das Schweizer Fernsehen. Eines der Hauptargumente in der Anklageschrift war die Drilldauer. Der Ankläger ging davon aus, dass der Drill für den Fisch extremen Stress, Leiden und Qual bedeutet. Goetschel nannte 30 bis 60 Sekunden eine maximal zulässige Drilldauer und erklärte, der Angeklagte hätte den Fisch rechzeitig abschneiden müssen, um ihm die unzumutbar lange Qual zu ersparen.

 

Das Gericht entschied nach einem ausschweifenden, zitatenreichen Plädoyer von Tieranwalt Antoine Goetschel und einer viel kürzeren, aber fundierten Gegenrede von Verteidiger Andreas Fäh vollumfänglich auf Freispruch. Auch die Gerichts- und Verfahrenskosten gehen zu Lasten der unausgegorenen Anklage. Aber damit werden sich die Tierschutz-Extremisten nicht zufrieden geben. Die nächsten Angriffe auf die Fischerei sind nur eine Frage der Zeit.

 

Autor: dal

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21 KOMMENTARE


Reto
  An Svenja Such mal Den der In Zürich die Hunde Vergiftet als dich da einzumischen wo du absolut Keine anung Hasst das nenne ich ne Schweinerei Was macht der sogenannte Tieranwahl dagege ????
 
Max
  Der "Horgener Fall" zeigt, was für unsinnige Verfahren und Anklagen in Zukunft in weiteren Kantonen durch fanatische Tierschützer unterstützt von Tieranwälten auf die Fischer und die Fischerei zu kommen werden.

Unsere einst freie Demokratie erstickt immer mehr im "Jungle" von Gesetzen, Verordnungen und Reglementen, wenn wir mit dem Stimmzettel nicht bald Einhalt gebieten.

Am 7. März haben wir es in der Hand, als vernünftige, naturliebende Bürger einel Riegel zu schieben, indem wir die unsinnige Initiative für die Einführung des "Tieranwalts" bachab schicken.
 
Dänu
  Einige Komentare in diesem Blog bringen mich fasst zum ....! Ich angle schon seit jahren, ich habe dieses Hobby ausgewählt weil ich vom stress im Alltag weg kommen möchte!!! Mittlerweile geh ich nur noch angeln bei (schlechtem) Wetter, den da sitzen die Juristen, Tierschützer usw. in der Wohnung und erfinden wieder neue Gesetze. Schon gut... In dieser Zeit habe ich meine ruhe und kann angeln!

Letztens musste ich mir vorwerfen lassen ich sei ein Mörder und Tierquäller? Als ich fragte ob er keinen Fisch isst, sagte er doch! Dann fragte ich noch mal ob er wisse wie diese Fische sterben die er in dem Laden kauft! Er schaute mich so (verdusselet) an. Ich sagte es ihm, da er keine Ahnung hatte. Sie sterben qualvoll in einem russischen / japanischen Schiff, sie ersticken da man sie weder betäubt noch sonst irgendwelche anstalten macht sie zu erlösen!

Ich bin absolut nicht gegen Tierschützer, aber einige sollten erst mal wissen von was SIE reden!

 
Bernhard Trachsel
  @robert
Es geht hier nicht um menschliche Empfidungen, sondern um wissenschaftlich bewiesene Tatsachen. Physiologie, Biochemie, Anatomie und Ethologie der Fische lehren uns unwiderlegbar, dass Fische Schmerz empfinden. Wer heute noch das Gegenteil behauptet, macht sich höchstens lächerlich. Dabei ist es doch so einfach: Hobbyfischen mit sofortiger Betäubung und Tötung ist o.k. Angeln und anschl. Drillen von Grossfischen ist Tierquälerei.
 
Robert
  A. F. verfechtet Tierrechtsideologie von Helmut F. Kaplan

Im Zusammenhang mit dem Hechtfang erwähnte der Tierrechtsanwalt Antoine F. Goetschel in der Sendung Arena die Abschaffung des Sklavenhandels, die Gleichberechtigung für Schwarze sowie die Emanzipation der Frauen. Damit entlarvt sich A. Goetschel eindeutig als Anhänger der sogenannten Tierrechtsideologie, wie sie vor allem im Deutschen Sprachraum von Helmut F. Kaplan verfechtet wird. Kaplan ist Autor des Buches "Leichenschmus - ethnische Gründe für eine vegetarische Ernährung". Das Buch wurde praktisch zu einer Bibel für Tierrechtsaktivisten. Kaplan lehnt jegliche Nutzung von Tieren ab!

Robert
 
Robert
  Der Anwalt beschreibt den Drill eindeutig aus der Perspektive des menschlichen Empfindens. Für Fische ist dies meines Erachtens keineswegs zulässig. Schon bei Hunden und Katzen ist das Uebertragen menschlicher Empfindungen fragwürdig und keineswegs zulässig.
Laut Tagesanzeiger Zürich gehört A. Goetschel einer Organisation an, welche das Fischen und Jagen generell verurteilt. Ein Tierschutzanwalt sollte nach objektiven und realistischen Aspekten beurteilen. Lässt er Tierrechtsideologien in seine Beurteilungen einfliessen, so gehört er meines Erachtens vom Dienst suspensiert. Der Drill bei Fischen beginnt bei Berufsfischeren dann, wenn sie sich in den Netzen verfangen haben bis zu jenem Zeitpunkt, bei dem das Netz ins Boot gehoben oder in den Kutter gezogen wird.
Wie wäre es, wenn man jeden, der Fisch konsumiert, verklagen würde als Mittäterschaft zur organisierten Tierquälerei. Hätte der VgT zum Beispiel immer noch so viele Mitglieder, wenn man diesen in eine Vereinigung gegen jegliche Nutzung tierischer Produkte umbenennen würde, was mehr den Tatsachen entsprechen würde. Menschenrechte lassen sich nicht auf Tiere übertragen. Die Forderungen von Tierrechtlern sowie deren Auftritte erinnern sehr stark an das Missionierungsgehabe gewisser Sekten. Verzichtet auf tiereische Produkte, angelt nicht ,und, tötet keine gefiederten und beschuppten Brüder. So werden ihr seelisch gesprochen und Animalia führet Euch ins Paradies. Fragt sich nur in welches? Etwa ins nächste Forellenpuff
 
Reto
  Ich habe es selbst erlebt das ein Hecht sogar 2 köder im maul hatte hätte er Schmerzempfinden hätte dem Hecht 1 köder gereicht weitere Bilder dieser art IM Raubfisch nr 1 Januar Februar übrigens In Holland /Deutschland wird mer auf das freilassen wert gelegt als in der Schweiz
 
Yannick
  Was würden die Leute denken, wenn sie wüssten wie ihr Egli-, Felchen- und Zanderfilets in die Migrosverpackung kommen?! Da ist der tot eines Fisches der durch einen Sportangler gefangen wurde um ein vielfaches Humaner als der in dem sie über Stunden qualvoll im Netz verenden. Es gibt so viele Probleme überall auf der ganzen Welt und da schmeissen die Juristen Steuergelder aus dem Fenster für einen Fall der vollumfänglich auf irelevanter Basis gestüzt ist, was das Urteil ja noch bestätigt, nur weil diese anscheinden echt nicht bessers zu tun haben?! Wie siehts den mit Petri-Heil aus? Pro Bild eine Anklage?!?!
 
barbara schnüriger
  @peter
falsch!
alle fischer, jäger, tierhalter und tierschützer müssen zusammenhalten und möglichkeiten und methoden finden, mit denen man sowohl den tieren wie auch den menschen gerecht wird.

wieso nicht aus dem fachwissen der diversen beteiligten schöpfen und sich mal ansehen, wie man das problem lösen könnte, dass die fische weniger leiden und die fischer trotzdem ihrer leidenschaft nachgehen können?
 
Svenja
  Wer andere persönlich angreift, ohne diese Person zu kennen, ist sich seiner Argumente wohl nicht sicher. :-) Was konkret die Fischer für die Tiere und die Natur machen, ist mir unbekannt, einzig die - löbliche! - Initiative für lebendiges Wasser. Ganz uneigennützig ist dies aber wohl nicht. Ich bleibe dabei: es gibt offene Fragen aus Sicht des Tierschutzes - nicht des Fischerschutzes, die diskutiert werden müssen.
 
peter
  alle fischer jäger und tierhalter mussen zusammenhalten und die tierschutzspinner bekämpfen z.b. keine spendengelder für tierschützer. tierrechtler wollen fischen jagen aber auch sämtliche tierhaltung verbieten alle müssten vegan leben nein danke. wehret den anfängen.
 
Urs
  Wenn ich den Sachverhalt richtig interpretiert habe, geht es um die Dauer, einen Fisch "an Land zu ziehen" und Tierschutz-bestimmungen.

Ich studiere selber Recht und Fische für mein Leben gern.

Zu der Aussage "Das Gericht hat offenbar aufgrund der Fischereiverordnung entschieden,... nicht die Tierschutzfrage einbezogen" kann ich nur sagen, dass das auch richtig ist. Bei einer Normenkollision geht das speziellere dem allgemeinen Gesetz vor.

Das angesprochene "Leid des Fisches" ist meines Wissens noch in keinem wissenschaftlichen Massstäben zureichenden empirischen Untersuchung fundiert bewiesen worden und deshalb Spekulation.

Zur Frage der Dauer des Drills, muss ich Richard weitgehend zupflichten. Wer fischt, weiss, dass nicht jeder Fisch gleich lang am Silch gelassen werden muss, um erfolgreich aus dem Wasser gezogen zu werden. In der Regel bleiben grössere Fische länger im Wasser, weil sie mehr Kraft und Gewicht haben.
Würde man eine bestimmte Dauer einführen, nach der man den Silch abschneiden müsste mitsamt Fisch, wäre das der Richtige Skandal, da dann die Fische mit Angel im Maul und Silch herumschwimmen müssten und verenden würden.

Wer wirklich die Fische schützen sollte sich an Fischereiausübungsbestimmungen halten, welche dazu da sind.

Weiter sollten Tierschützer bedenken, dass gerade die Fischer für eine gute Wasserqualität, genügend Restwasser, Renaturierungen, ... kämpfen. Die Rheinlanke wäre jetzt zum Beispiel schon ausgestorben ohne Bemühung der Fischer.
 
Ricco
  An Svenja: Lass es lieber sein... Wer keine Ahnung vom Angelsport hat soll es bleiben lassen. OK? Lass es einfach.
 
Richard
  Nun haben wir es also aus dem Mund des höchsten Zürcher Tierschützers gehört, wie eine tiergerechte Fischerei auszusehen hat. Immer schön die Stoppuhr dabei haben und spätestens nach 1 Minute die Schnur durchschneiden und den Fisch samt System und Gummifisch im Maul davonziehen lassen. Das müssen wir doch gleich in unsere Jungfischerausbildung einfliessen lassen. Wenn das kein Aufruf zur Tierquälerei ist! Wir brauchen unbedingt mehr von diesen Tieranwälten, am besten gleich drei in jedem Kanton!
 
roger
  Sevnja erzähl uns doch etwas von deinem Engagement für die Fische und Umwelt bevor du dich hier so aufplusterst und breit machst!!!

Und dann vergleichen wir mal deinen Einsatz mit dem von unzähligen Fischern welche sich an unzähligen Stunden und Tagen in ihrer Freizeit engagieren für die Fische und deren Lebensraum!

Wir leben nicht mehr in paradiesischen Zeiten! Wenn sich nicht seit Jahren und Jahrzehnten Interessegruppen wie eben die Fischer engagieren würden - natürliche aus persönlichem Interesse - wären unsere Bäche Flüsse und Seen schon längstens leer und tot.

Dass dies nicht so ist - ist definitiv nicht deiner "jöö Tierlischützen Fraktion" zu verdanken.

Also hör auf mit so dummen Sprüchen wie: Sind Fischer eigentlich Tierfeinde?

Roger
 
bernhard
  Bravo Svenja. Endlich mal ein sachlicher Kommentar. Niemand will den Fischern das Fischen an sich verbieten. Aber die Sache könnte sich zum Eigentor entwickeln. Der Richter hat nämlich den Fischern einen Bärendienst erwiesen, weil er sein Urteil nur auf das Fischereigesetz abgestellt hat. Es ging aber im wesentlichen um die Frage, ob es sich um Tierquälerei handelt, was gemäss Definition und Rechtspraxis nur das Tierschutzgesetz kann.
 
Svenja
  Sind Fischer eigentlich Tierfeinde?
 
Hanspeter
  Natürlich geht es um einen Frontalangriff auf die Fischerei. Es ist blauäugig zu denke es wären andere Ziele im Spiel. Surft und recherchiert mal in der internationalen "Tierschutzszene" England und Deutschland. Dann gehen euch die Augen auf!! Deshalb unbedingt bei der Märzabstimmung NEIN für Tieranwälte!
 
tom
  Wie der "Tagi" berichtet wird der Herr Tieranwalt die Sache weiterziehen. Zitat Tagi: "Der Zürcher Tieranwalt Antoine F. Goetschel, der vor Gericht die Interessen des Tierschutzes vertrat, zieht den Fall weiter. Begründung: Der Richter habe die Frage noch nicht beantwortet, wie das Tierschutzgesetz bei der Fischerei greife." Nun steht also der Gang vor Obergericht an.
Es bleibt abzuwarten ob hier nicht mit aller Macht versucht wird uns Fischer in die Ecke zu drängen.
 
Svenja
  Das Gericht hat offenbar aufgrund der Fischereiverordnung entschieden. Die Frage ist aber, ob der Tierschutz hier mehr einbezogen werden sollte. Warum muss man eigentlich so ein prachtvolles Tier unbedingt rausholen und töten? Was rechtfertigt einen 10-minütigen Todeskampf? Wie ist die Güterabwägung "Erfolg des Fischers" vs. "Leiden des Tieres" zu bewerten. Ich finde es richtig, dass solche Fragen thematisiert werden. Und mir scheint, Fischer müssten an einer Klärung auch interessiert sein und dafür offen sein.
 

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