Seit Jahren beschäftigt die Fischer das Thema der Prädatoren, konkret Kormoran und Gänsesäger. In unserem Dossier, welches wir laufend erweitern, finden Sie die bisher erschienenen Artikel zum Thema. Und wir publizieren Links zu weiterführenden Informationen.
Allen, die sich kompetent an der Kormoran-Debatte beteiligen oder sich bei der Prädatorenabwehr engagieren wollen, empfehlen wir die ausgezeichnete Publikation des Landesfischereiverbands Bayern. Auf 68 Seiten findet man geballte und topaktuelle...
Diese Silhouette fürchten die Berufsfischer in der ganzen Schweiz.
In der Medienmitteilung zu seiner Delegiertenversammlung in Erlenbach am Zürichsee schreibt der Schweizerische Berufsfischerverband: «Der Schweizerische Berufsfischerverband (SBFV) ist dankbar, dass die Schonzeit des Kormorans auf die Zeit vom 1....
Beeindruckender Aufmarsch von engagierten Fischern vor dem imposanten Münster in Ulm.
Der Thurgauer Kantonalpräsident Marco Nater bedankt sich bei den deutschen Mitstreitern für ihr Engagement.
Unter dem Motto «Das Schweigen hat ein Ende» versammelten sich am 20. März Angler, Berufsfischer und Teichwirte vor dem Münster in Ulm, um gegen den absurden Kormoranschutz und für ein gesamteuropäisches Kormoranmanagement zu demonstrieren.
Die rasante Zunahme der brütenden Kormorane zwingt zum Handeln.
SFV-Kommunikationschef Kurt Bischof kann mit guten Nachrichten aufwarten.
Endlich! Der Leidensdruck war gross genug. «Bern» musste handeln: Das Bundesamt für Umwelt (Bafu) hat Eingriffe gegen die Kormoran-Bedrohung im Vogelschutzgebiet Fanel (Neuenburgersee) bewilligt.
Der Kormoran hat seinen politischen Öko-Bonus aufgebraucht. Auch nach Jahrzehnten geht die Prädatoren-Diskussion nur Schritt für Schritt in die nötige Richtung. Beim Kormoran ist man ein Stück weiter, bei Reiher und Gänsesäger wird es noch viel mehr Druck brauchen!
Die Kormoranbestände sollen auch in Vogelschutzgebieten reguliert werden können, Bundesgeld für die Berufsfischer als Abgeltung von Kormoranschäden gibt es jedoch nicht. Das beschloss der Ständerat in seiner Märzsession.
Wenn sich der Himmel bedrohlich verdüstert, gilt es rasch zu handeln. Der neue SFVPrädatorenbehelf zeigt übersichtlich die gangbaren Wege.
Wirkungsvoller Service: Der Schweiz. Fischerei-Verband (SFV) zeigt seinen Mitgliedern die Wege, wie man in jedem Kanton notwendige Massnahmen gegen fischfressende Vögel organisieren kann. «Petri-Heil» publiziert den im Herbst an die Kantonalverbände...
Weniger Kormorane in den Schlafbäumen der Fussacher Bucht. Mit einer umfangreichen Kampagne konnte die bedrohliche Bestandes explosion am Bodensee erstmals gestoppt werden.
Einige der am Bodensee untersuchten Kormorane hatten über 100 kleine Egli im Magen.
Bedrohliche Vogelschwärme am Seerhein. Urs Thaler von der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein ist täglich am Wasser und hat diesen Herbst schlimme Bilder gesehen. Täglich suchten Kormoranschwärme den Seerhein heim. Ihnen fielen nicht nur ungezählte Fische zum Opfer, sondern auch zahlreiche Bäume, die vergiftet vom weissen ätzenden Kot, ihr Laub verloren. Der deutsche «Vogel des Jahres» bleibt auch ohne «Auszeichnung» in Erinnerung.
Eine erste Schlacht gegen die Kormorane wurde mit Hilfe der Flinte gewonnen, der Krieg aber noch lange nicht, da machen sich die Fischer am Bodensee keinerlei Illusionen. Und der Kampf kostet viel Zeit und Geld.
Das wäre eine fotogene Szene gewesen! Leider kämpft aber Roland Seiler auf dieser Aufnahme nur mit einem Hänger.
Seiler sagt: «Am Anfang war ich skeptisch, ob der SFV bereit ist, sich die nötigen neuen Strukturen zu geben und ob es genügend Leute gibt, die dabei mitmachen. Ich machte meinen Entscheid für eine Kandidatur abhängig davon, ob ich eine Equipe finden würde, die mitzieht. Die aktuelle Zusammensetzung der Geschäftsleitung stimmt mich zuversichtlich. Ich habe den Eindruck, dass es gut kommt!»
Originalton: «Es gehört zu meinen wichtigsten Zielen den Verband dereinst mit gesunden Finanzen und handlungsfähig an einen Nachfolger zu übergeben.»
«Bei der Prädatorenbekämpfung hängt viel von den Kantonen ab», präzisiert Seiler: «Die Kantone besitzen die fischereiliche Hoheit, sie müssen ihr Fischereiregal verteidigen. Der SFV kann dazu beitragen, dass die Kantone leichter eingreifen können, aber die kantonalen Verbände und ihre Vereine müssen Druck erzeugen und mit den Jägern vor Ort zusammenarbeiten. Und möglichst viele engagierte Fischer sollten selber die Jagdprüfung ablegen, eine Flinte anschaffen und schiessen…»
Der neue Präsident des Schweizerischen Fischerei-Verbandes (SFV) kann schon nach kurzer Amtsdauer mit erfreulichen Resultaten aufwarten. «Petri-Heil» hat beim Fischen mit Roland Seiler über seine neue Herausforderung und seine wichtigsten Dossiers...
Die Solothurner CVP-Nationalrätin Elvira Bader bespricht mit SFV-Präsident Roland Seiler die optimale Argumentation.
Die Vertreter der Berufsfischer erklären SVP-Nationalrat und Bauernverbandspräsident Hansjörg Walter, wie existenzgefährdend die Kormoranschäden für viele ihrer Kollegen geworden sind.
SFV-Vizepräsident Thierry Potterat (v.r.n.l.), Laurent Giroud und Francois Schmid erläutern Marie Thérèse Weber-Gobet von den Grünen die akute Kormoran-Problematik.
Man kann «von denen in Bern» halten, was man will und sich hinter dem Klischee verschanzen, dass «die dort oben» sowieso machen, was sie wollen. SFV-Präsident Roland Seiler sieht das dezidiert anders und geht dorthin, wo entschieden wird, um die...
Mehr als tausend Kormorane veranstalten am Bodensee täglich organisierte Treibjagden. Wirksame Massnahmen auf europäischer Ebene sind in weiter Ferne...
Im vorarlbergischen Rheindelta wurden erstmals einige Dutzend Kormorane abgeschossen. Dagegen legten die Vorarlberger Naturschutzanwaltschaft und BirdLife Österreich umgehend Beschwerde bei der EU-Kommission ein.
Abgerundet wurde die Fiko-Jahressitzung mit einer Exkursion in die Vogelschutzgebiete Niederried und Fanel, wo einige hundert Kormoranpaare beim ungestörten Nestbau beobachtet werden «durften».
Die vom Kanton Bern verfolgte Politik gezielter Bestandesregulierungen Fisch fressender Vögel im Gebiet des Äschenfangmoratoriums wirkt sich positiv aus.